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Weserspucker · Wochenblatt für den Mühlenkreis Nummer 11 · 14. März 2018 Güterbahnhof von Altlasten befreien Eine Industriebrache wird reaktiviert: Der Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung übernimmt 80 Prozent der Kosten. MINDEN. Und die Stadtverwaltung ist „sehr froh, dass es dieses Instrument gibt“. Die Stadt Minden will das Rechte Weserufer im Rahmen eines Integrierten städtebaulichen Konzeptes (ISEK) entwickeln und hat dafür Ende 2016 ein 43.000 Quadratmeter großes Grundstück auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs gekauft. Doch bevor die Fläche wieder genutzt werden kann, ist eine Sanierung der Altlasten notwendig. Die Belastungen im Boden und im Grundwasser sind aus der Nutzung eines Gaswerkes und durch den Bahnbetrieb mit Bahnwerkstätten und Schienenverkehr entstanden. „Altlastensanierungen sind oft aufwendig und kostenintensiv und für die Entwicklung einer Fläche damit ein großes Problem“, so Ekkehard Jansa, bei der Stadt Minden für die Aufgabe Umwelt und Altlasten zuständig. Ohne finanzielle Unterstützung wäre die Stadt hier wohl in nächster Zeit nicht tätig geworden. So hat die Verwaltung Mitte 2016 Kontakt mit dem AAV aufgenommen und das Projekt angemeldet. AAV steht für den „Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung“ mit Sitz in Hattingen. Dieser fördert seit 1989 die Untersuchung, Aufarbeitung und Sanierung von Altlastenflächen. Ende 2016 wurde das ehemalige Gaswerk und der ehemalige Güterbahnhof in Minden in den Maßnahmenplan 2017 aufgenommen. Hauptziel des Projektes ist laut Maßnahmenplan das Flächenrecycling dieses „Altstandortes mit Grundwasserverunreinigung“. Das Ganze soll rund zweieinhalb Jahre dauern. Das Gelände am ehemaligen Güterbahnhof ist erheblich mit Schadstoffen aus der industriellen Nutzung belastet. Bei der Sanierung bekommt die Stadt Minden nun Unterstützung. Junge leute kreativ: 19 Teams gehen beim Gründerpreis für Schüler (DGPS) bei der Sparkasse Minden-Lübbecke an den Start. Junge Unternehmensgründer treten mit kreativen Ideen an Gründerpreis der Sparkasse geht in die nächste Runde MINDEN-LÜBBECKE. In diesem Jahr gehen 19 Teams beim Gründerpreis für Schüler (DGPS) bei der Sparkasse Minden-Lübbecke an den Start. Damit bleibt die Sparkasse Minden-Lübbecke ihrem Grundsatz „Aus Breitensport wird Spitzensport“ auch in der diesjährigen Spielzeit des DGPS treu. Die von Frank Rehorst betreuten Teams ab Klasse 9 bestehen aus drei bis sechs Personen und müssen zur selben Schule, aber nicht in dieselbe Klasse gehen. Mit dabei sind Teams des Berufskollegs Lübbecke sowie aus Minden vom Freiherr-vom- Stein-Berufskolleg, vom Herder-Gymnasium und von der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule. Die Teams werden ihre Geschäftsideen bis Mitte Mai durch Erledigung von neun Aufgaben in einen fundierten Businessplan umsetzen. Zu den Aufgaben gehört, dass die Teams ihren Markt definieren, eine Drei- Jahres-Finanzplanung erstellen, eine Stärken-/ Schwächenanalyse durchführen und auch eine Homepage erstellen. So entsteht dann ein richtiger Geschäftsplan, der von einer bundesweiten Jury bewertet wird. Die in diesem Jahr eingereichten Produktideen reichen vom multifunktionalen Rollator über eine erschwingliche Smartphone oder Tablet-Halterung zum bequemen, problemlosen Schauen von Videos bis zu einer Funktion, die Menschen mit Sehschwäche bei der Benutzung des Smartphone helfen soll. Weitere Geschäftsideen sind zum Beispiel eine App, die den Klassenraum in einen historischen Schauplatz der Geschichte verwandeln kann. Auch eine neuartige Eiswaffel soll entwickelt werden und ein Auto, das mit Licht- und Windenergie betrieben werden kann. All diese Ideen müssen von den Teams nicht real entwickelt werden. Entscheidend ist in erster Linie die Umsetzung der Geschäftsidee zu einem fundierten Geschäftsplan. Unterstützt werden die Teams zunächst von ihrem Coach und von ihrem Unternehmerpaten, den sie sich in der ersten Aufgabe aus der realen Wirtschaft suchen müssen. Aber auch der virtuelle Spielleiter „Mister S“ beim Deutschen Sparkassen-Verlag in Stuttgart steht mit Rat und Tag zur Seite, ebenso der Spielbetreuer der Sparkasse Minden-Lübbecke. Die Sparkasse bietet zu jeder Aufgabe Workshops an, die von Experten (unter anderem von der AGW und von Hagemeyer) referiert werden. Bei Erreichen einer bestimmten Punktzahl für die neun Aufgaben kommt das Team in die Juryrunde. Bei der lokalen Siegerehrung am 12. Juni erfahren dann die Teams, welchen Platz sie belegt haben und ob sie es unter die besten dreißig Teams in Westfalen- Lippe oder gar die besten 10 in ganz Deutschland geschafft haben. In jedem dieser Fälle gibt es tolle Preise. Unabhängig davon bekommen aber alle Teilnehmer, die es mit dem Team in die Juryrunde geschafft haben, eine Urkunde. Diese ist, wie die Vergangenheit zeigt, bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz hilfreich. ”Die tollen Ideen reichen vom multifunktionalen Rollator bis zur erschwinglichen Smartphone-Halterung.“ Christliche Kunstschätze im Domschatz entdecken Öffentliche Führung zeigt Exponate von internationaler Bedeutung MINDEN. Der Domschatz Minden bietet am Sonntag, 18. März, eine öffentliche Führung an. Dann heißt es: Christliche Kunstschätze aus elf Jahrhunderten entdecken. Die Führung beginnt um 15 Uhr. Domschatzwächter Gerrit Wittler stellt den Besucherinnen und Besuchern die Exponate von europäischem Rang am Kleinen Domhof 24 vor. Darunter der Petrischrein aus dem 11. Jahrhundert und das berühmte Mindener Kreuz aus der Werkstatt des Roger von Helmarshausen aus dem frühen 12. Jahrhundert. Der Eintritt bei dieser öffentlichen Führung beträgt vier Euro. Um Anmeldung wird unter Telefon (05 71) 83 76 41 19 oder per E-Mail an besucherservice@ domschatzminden. de unter Angabe der Personenzahl gebeten. Wertvoller Domschatz Minden: Hier zu sehen die Reliquienbüste des Heiligen Petrus. Foto: Simon Vogel TAGE DER OFFENEN TÜR Samstag,17.3.2018 ab15 Uhr Sonntag,18.3.2018 von13 Uhr bis18 Uhr Exklusiv in Bad Oeynhausen Lernen Sie bei einem Glas Prosecco und kleinen Snacks unseren neuen La Biosthetique-Salon kennen! Die Wohlfühloase – exklusiv für Sie und Ihn – in Bad Oeynhausen. Wir freuen uns auf Sie! Herforder Straße 64 | 32545 Bad Oeynhausen Telefon 05731 27357 | info@antjehark.de Besuchen Sie unsere neue Webseite: www.antjehark.de


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