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Nummer 41 · 11. Oktober 2017 Wochenblatt für den Mühlenkreis · Weserspucker Reifen rechtzeitig wechseln Die Winterreifenzeit hat begonnen. Allgemein Gut vorbereitet durch die kalte Jahreszeit Fahrzeug vor dem Wintereinbruch gründlich checken: Bremsen, Batterie und Co. Die Werkstatt Ihres Vertrauens Über40Jahre IhreExpertenrund Tipps zur Schadensregulierung bei einem unverschuldeten Unfall Sichern Sie Beweise zu dem Unfallgeschehen (Fotos, Zeugen, etc.). Rufen Sie ggf. die Polizei. Beauftragen Sie einen unabhängigen Kfz-Sachverständigen mit der neutralen Schadensfeststellung. Nehmen Sie nicht den zu Ihrem möglichen Nachteil führenden Schadenservice (Schadensmanagement) der Versicherungen in Anspruch. Beauftragen Sie ggf. frühzeitig einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens mit der Vertretung Ihrer Interessen gegenüber der gegnerischen Versicherung. Die Kosten für den Sachverständigen und den Rechtsanwalt trägt i.d.R. grundsätzlich der Schädiger bzw. dessen Haftplichtversicherung entsprechend der Haftungsquote.     wichtig! Wer sein Fahrzeug frühzeitig auf Winterreifen umrüstet, ist klar im Vorteil, denn noch gibt es freie Termine und keine langen Wartezeiten. Foto: ADAC Vor dem Start in den Winter sollte die Autobatterie geprüft und nötigenfalls nachgeladen werden. Foto: Kröner/GTÜ Um sicher durch die kalte Jahreszeit zu kommen, sollten Autofahrer ihr Fahrzeug vor dem Wintereinbruch gründlich checken, raten Experten. So sollte möglichst vor dem ersten Schnee die Bremsanlage von einem Fachmann kontrolliert werden, im Zweifelsfall auch auf einem Rollenprüfstand. Wichtig ist auch die Überprüfung der Bremsflüssigkeit auf ihren Wassergehalt. Sonst können auf Bergstrecken die Bremsen versagen. Ganz wichtig im Hinblick auf eisige Nächte ist der Frostschutzgehalt des Kühlwassers. Auch die Batteriespannung sowie die Kaltstartleistung der Batterie dürfen auf der Checkliste nicht fehlen. Ist der Akku in die Jahre gekommen, besteht die Gefahr, dass er beim ersten Frost streikt. In der dunklen Jahreszeit besonders wichtig ist, dass die Beleuchtung hundertprozentig funktioniert. Müssen Lampen gewechselt werden, so sollte dies paarweise geschehen, da Glühlampen in ihrer Leuchtkraft nach einigen Jahren deutlich nachlassen. Ebenfalls ein Blick gehört auf die Scheibenwischergummis, die gegebenenfalls zu wechseln sind. Häufig haben sie sich im Sommer an Schmutz und Insektenresten aufgerieben. Gute Sicht, vor allem im Dunklen, ist lebenswichtig. Die Waschanlage muss mit ausreichend Winterscheibenreiniger mit hohem Frostschutz befüllt sein, damit Leitungen und Wasserbehälter bei Minusgraden nicht einfrieren. Gummidichtungen an Türen und Schiebedächern können mit Glycerin oder Silicon-Gel eingerieben werden. Der feine Film verhindert das Anfrieren des Gummis bei Frost. Die Türen lassen sich dann selbst bei Minusgraden leicht öffnen. ampnet/jri Profiltiefe mit 1-Euro Münze überprüfen wird geraten, die Winterreifen von Oktober bis Ostern aufzuziehen. Winterreifen sollten nicht nur wegen der Gesetzeslage für jeden Autofahrer Pflicht sein, Fahren mit Sommerreifen dagegen absolut tabu. Winterreifen haben eine weichere Gummimischung, die bei tieferen Temperaturen nicht so schnell aushärtet und deshalb noch für genügend Grip sorgt, sowie ein stärker ausgeprägtes Profil mit verstärkten Kanten, erklärt der Automobilclub von Deutschland (AvD). Vor einer Umbereifung ist der Zustand der Reifen zu überprüfen. Halb abgefahrene Winterreifen sind im nächsten Winter nur noch bedingt glättetauglich. Von Fachleuten wird ein Profil von noch mindestens vier Millimetern Tiefe für erforderlich gehalten. Die gesetzliche Vorgabe von 1,6 Millimetern Mindestprofiltiefe über die gesamte Lauffläche ist nach Auffassung des AvD für einen sicheren Betrieb in der kalten Jahreszeit zu wenig. Wer die ausreichende Profiltiefe seiner Reifen kurzerhand selbst überprüfen möchte, kann dieses ganz einfach mit einer 1 Euro Münze tun. Solange der drei Millimeter breite Messingrand der Münze im Profil verschwindet, ist der Reifen noch annehmbar. Noch einfacher wird es bei Reifen mit TWI. TWI, beziehungsweise der „Tread Wear Indicator“ ist nichts anderes als eine Reifenverschleißanzeige in der Lauffläche, die mit kleinen Stegen quer zur Laufrichtung im Profil integriert wurde. Sind diese auf einer Ebene mit dem abgefahrenen Reifenprofil, sollte an einen Reifenwechsel gedacht werden. Die gesetzliche Regelung in Deutschland besagt, dass bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch oder Reifglätte nicht mehr mit Sommerreifen gefahren werden darf. Wer in dieser Situation sein Fahrzeug stehen lassen kann (und will), muss folgerichtig Traktion auf Schnee und Eis erreichen. Auch Allwetterreifen gelten nach der Vorschrift als Winterreifen, sofern sie die M+S - Kennzeichnung tragen. Wird der Kauf neuer Reifen geplant, ist zunächst darauf zu achten, ob die neuen Reifentypen auch für das eigene Fahrzeug zugelassen sind. Nicht immer genügt ein Blick in die Zulassungsbescheinigung. Dort ist zu wenig Platz, um alle zulässigen Reifentypen aufzulisten. In dem vom Hersteller ausgegebenen so genannten CoC-Papier („Certificate of Conformity“) lassen sich die Reifen/Rad- Kombinationen und Anmerkungen nachlesen. Liegt es nicht vor, empfiehlt es sich, beim Hersteller oder einem seiner Markenbetriebe die Liste der zulässigen Typen anzufordern. ampnet/nic also keine Winterreifen aufziehen lassen. Leider ist der Vorschrift keine genaue Definition des Begriffs „Winterreifen“ beigegeben. Nach § 2 Abs. 3a Straßenverkehrsordnung werden Reifen mit der Kennzeichnung M+S („Mud and Snow“ oder „Matsch und Schnee“) als Winterreifen anerkannt. Diese sollen zukünftig auch mit einem Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) gekennzeichnet sein. Da dieses jedoch keine geschützte Kennzeichnung darstellt, wird von den Reifenherstellern oft auch stattdessen das Schneeflockensymbol der amerikanischen Bundesbehörde für Straßen und Fahrzeugsicherung verwendet, die für Reifen vergeben wird, die im Vergleich zu einem Referenzreifen eine um sieben Prozent bessere l Reifenservice mit Einlagerung l Haupt- und Abgasuntersuchung l Reparatur- und Wartungsarbeiten nach Herstellervorgaben Dingbreite 25 · 32469 Petershagen-Lahde Telefon 0 57 02 / 8 51 60 65 Ihr Kfz-Profi in Minden Kfz-Maschmeier GmbH Todtenhauser Str. 52a 32425 Minden Tel. 05 71 - 951 984 41 Fax 05 71 - 951 984 42 info@kfz-maschmeier.de DIE WERKSTATT www.kfz-maschmeier.de KFZ-PRÜFSTELLE Dieter I N G E N I E U R B Ü R O F Ü ÜR KF Z-T E C H N Böhse I K S I C H E R H E I T M I T S Y M P A T H I E U N D S A C H V E R S T A N D umsKFZ Plakette gefällig? 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